Traditionelles Entenrennen der CSU auf dem Bürgerfest am 02.07.22

Ob Ministerpräsident Dr. Markus Söder wieder beim Entenverkauf helfen wird, weiß die CSU nicht. Dass er zum Bürgerfest 2022 am Samstag kommen will, wurde aber angekündigt. Und aus den Reihen der CSU (Großer Dank an Norbert Dünkel MdL) wurde auch einer der Preise des traditionellen Entenrennens gespendet: Eine Fahrt nach München mit u.a. Besichtigung des Landtages.

Weitere interessante Preise sind ein Headset, eine Gaming Maus mit Mousepad, ein Gamepad und Eintrittskarten für das Feuchter Freibad Feuchtasia. Am Nachmittag können Enten am Stand der CSU am Pfinzingplatz erworben werden, die dann ab 17 Uhr im Gauchsbach zu Wasser gelassen werden. Gegen 18.45 Uhr findet die Siegerehrung des Entenrennens an der oberen Bühne (an der kath. Kirche) statt.

CSU Feucht: Wanderung und Delegiertenwahl

Am Wochenende trafen sich Mitglieder und Freunde der CSU Feucht, um Traditionen, die vor der Corona-Pandemie üblich waren, wieder aufleben zu lassen. Gemeinsam wanderte man durch den Wald nach Mosbach, um dabei und dann gemütlich beim Essen in der Gaststätte am Schützenhaus gute Gespräche untereinander und mit den Mandatsträgern zu führen. Die nächste öffentliche Veranstaltung der Feucht CSU ist das Boule-Fest am Eichenhain am Samstag, dem 25. Juni.

Am Vorabend der Wanderung hatten die Mitglieder der Feuchter CSU die Delegierten für die Aufstellung zur Wahl der Landtags- und Bezirkstagskandidaten gewählt. Der Markt Feucht gehört bei der Landtags- und Bezirkstagswahl zusammen mit den Landkreisgemeinden Schwaig und Rückersdorf zum Stimmkreis Nürnberg-Ost, und anhand der Mitgliederzahl hat die Feuchter CSU mit 13 Delegierten dabei keine unwichtige Rolle. Als ordentliche Delegierte wurden gewählt: Susanne Flesch, Konrad Rupprecht, Oliver Siegl, Gerhard Danzl, Harald Danzl, Dr. Ansgar Flesch, Axel-Wolfgang Schmidt, Werner Kundörfer, Frank Faltenbacher, Thomas Krause, Jürgen Schmidt, Werner Rübig und Uwe Sebiger. Ersatzdelegierte sind Ibolya Schmidt, Irmgard Kundörfer, Jens-Torsten Baron, Pasquale Abbruzzese, Herbert Bauer, Wolfgang Mittwoch und Porokis Wangelis.

Die Aufstellungsversammlung für die neue Wahlperiode wird im Herbst 2022 stattfinden, und an der Nominierung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder als erneuter CSU-Stimmkreisabgeordneten dürfte es keine Zweifel geben 😉

HB

Besuch bei Freunden

Seit Juli 1985 besteht zwischen dem Markt Feucht und der Marktgemeinde Leutschach an der Weinstraße in der Steiermark eine Partnerschaft. Dies führte in den vergangenen Jahren auch zu vielen wechselseitigen Besuchen und ebenso zu gemeinsamen Großereignissen, wie dem im Wechsel stattfindenden Weinfest in Feucht sowie der Prunksitzung der Faschingsgesellschaft Feucht-fröhlich e. V. in Leutschach. Leider hat auch hier die Pandemie in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Kontakte brach lagen. Nun hat sich am 26. Mai ein Bus der CSU in Feucht, angeführt vom Altbürgermeister Konrad Rupprecht und dem Zweiten Bürgermeister Oliver Siegl, auf den Weg gemacht, um die Partnergemeinde in der Südsteiermark zu besuchen. Der Weg führte die  47 Teilnehmer der Reisegruppe zunächst in das Zentrum des Salzkammerguts, nach

Gmunden am Traunsee. Bei herrlichem Wetter konnte hier im Rahmen einer Führung viel Historisches über die Stadt, die in etwa die gleiche Einwohnerzahl hat wie unser Markt Feucht, erfahren werden.

Nach einem Mittagessen ging es dann jedoch direkt weiter in unsere Partnergemeinde. Nach einer kurzen Pause oder einem privaten Spaziergang durch die Hauptstraße folgte dann ein gemeinsames Abendessen zu dem sich auch der Bürgermeister Erich Plasch, sowie Altbürgermeister Karl Neubauer ebenso wie der ehemalige Gemeindesekretär Gerhard Karner gesellten.

Es fand ein reger Austausch statt und alle waren sich einig, dass nach dem Ende der Pandemie nun die Zeit reif ist, die gemeinsame Partnerschaft wieder neu zu beleben und insbesondere die Jugend an das Thema Partnergemeinde heran zu führen. Es ist nun an den nächsten Generationen, den Weg fortzusetzen, der vor nun fast 40 Jahren begonnen hat. Gerade in heutigen Tagen ist eine derartige Partnerschaft ein Zeichen für ein gemeinsames und friedliches, aber insbesondere auch demokratisches Europa. Es ist ein Zeichen für Völkerverständigung und insbesondere auch familiäre, sportliche, kulturelle und nicht zuletzt berufliche Beziehungen von Mensch zu Mensch, von Ort zu Ort und von Land zu Land. Mit gemeinsamen Begegnungen und wechselseitigen Besuchen trägt man dazu bei, dass die Menschen in Europa näher zusammenkommen, sich gegenseitig einbringen und man fördert nicht zuletzt ein europäisches Bürgerbewusstsein. Städtepartnerschaften bedürfen der Beteiligung der Bürger, um sie mit Leben zu erfüllen. Eine gelebte Partnerschaft ist ein wesentliches Element einer aktiven, gestaltenden und kommunalen Europa- Orientierung.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück auf die Südsteirische Weinstraße. Als Reiseleiter konnte hierzu glücklicherweise Altbürgermeister Karl Neubauer gewonnen werden, der die Gruppe über den Tag mit Fakten aber auch lustigen Anekdoten über die Umgebung der Partnergemeinde Leutschach an der Weinstraße informierte. Der Weg führte uns unter anderem nach einer Besichtigung in Ehrenhausen über den Grenztisch zwischen Österreich und Slowenien zu der größten gläsernen Weintraube am Eory – Kogel. Nachmittags folgte dann zunächst eine Weinbergwanderung, bis es letztlich zu der Kreuzbergwarte mit herrlicher Aussicht ging.  Auch am dritten Tag des Aufenthalts begleitete uns dankenswerterweise Karl Neubauer nach dem Besuch einer Kernölmühle und der örtlichen Krenmühle in Leutschach in die Stadt Maribor und brachte uns dort die slowenische Kultur der Stadt bei einer Erkundung zu Fuß näher. Am Rückweg führte uns der Weg dann über die Panoramastraße zum höchstgelegenen Weingut Österreichs wieder zurück zum Hotel.

Die Abende verbrachten wir jeweils in verschiedenen Buschenschenken bei leckeren und deftigen Brettljausen sowie dem einen oder anderen Schluck Wein.

Mit einigen Karton Wein im Gepäck starteten wir dann am Sonntag die Rückreise, die uns jedoch nicht direkt nach Feucht zurück führte, sondern eine Besichtigung im Stift Rein bei Graz vorsah.

Bei der Ankunft in Feucht gab es viel Lob für die hervorragende Planung und Ausarbeitung der Fahrt und deren Inhalte für unseren Altbürgermeister Konrad Rupprecht. Einige träumten schon vom nächsten Besuch in der Partnergemeinde in Leutschach an der Weinstraße.

Oliver Siegl