FEUCHT : Die CSU-Delegierten in Mittelfranken haben am Samstag in der Reichswaldhalle in Feucht über die Wahlkreislisten für die Landtags- und Bezirkstagswahl abgestimmt. Nachdem die Direktkandidaten bereits feststanden, ging es nun darum, die Listenbewerber zu nominieren und die Reihenfolge der Wahlkreisliste festzulegen. Mit auf der Liste für die Landtagswahl: Der Feuchter CSU-Ortsvorsitzende Alexander Hommel.

Hommel belegt Platz Nummer 24. Damit steht er zwar auf dem letzten der insgesamt 24 Plätze der mittelfränkischen Liste für die Landtagswahl, der Feuchter Einzelhandelskaufmann freut sich dennoch über die Nominierung. „Es ist eine Ehre“, sagt er. „Der Wahlkampf wird sicher eine lehrreiche Zeit.“ Hommel tritt neben dem Direktkandidaten, Ministerpräsident Markus Säder, als Zweitstimmenkandidat für den Stimmkreis Nürnberg Ost an, zu dem auch Feucht gehärt.

Von den 180 Abgeordneten des Bayerischen Landtags werden bei der Landtagswahl 2018 91 direkt in Stimmkreisen und 89 über Listen in den Wahlkreisen gewählt. Jeder der sieben bayerischen Regierungsbezirke fungiert als Wahlkreis, für den die Parteien, wie jüngst die CSU-Delegierten für Mittelfranken, eine Liste bilden. Die Wähler eines Wahlkreises geben ihre Zweitstimme einem Bewerber aus dieser Liste. Während Säder als Spitzenkandidat der CSU in Mittelfranken die CSU-Liste anführt, schließt Hommels Name die Liste ab. Der Feuchter sieht das sportlich: „Ich kann mich nur verbessern.“

Ebenfalls mit auf der Landtagsliste: Die stellvertretende Landrätin und Fraktionsvorsitzende im Nürnberger Land, Cornelia Trinkl. Sie belegt Listenplatz Nummer acht. Trinkl erhielt 108 von 115 mäglichen Stimmen, Hommel 89.

Neben der Landtagsliste legten die Delegierten auch die Liste für die Bezirkstagswahl fest. Kreisbäuerin Marion Fischer aus Winkelhaid steht auf Platz Nummer 19 der Bezirkstagsliste, als Zweitstimmenbewerberin des Stimmkreises Nürnberger Land, für den der Altdorfer Stadtrat und Kreisrat Bernd Eckstein als Direktkandidat antritt.

Gemeinsam hatten Ministerpräsident Markus Säder und Innenminister Joachim Herrmann die Delegierten begrüßt, Säder als Vorsitzender des CSU-Bezirksverbands Nürnberg-Fürth-Schwabach, Herrmann Vorsitzender des Bezirksverbands Mittelfranken. Sein Grußwort widmete Herrmann dem Thema Sicherheit und verteidigte vor allem das geplante Polizeiaufgabengesetz (PAG), gegen das sich derzeit massenweise Protest regt. Mehr als 4500 Menschen haben am Freitagabend in Nürnberg gegen die geplante Novellierung demonstriert. Säder sprang seinem Kollegen Herrmann bei und nannte das neue Gesetz „verfassungsrechtlich perfekt“.

Der Ministerpräsident schwor die Delegierten auf einen engagierten Wahlkampf ein. Fundamentale Herausforderung sei es, die Menschen abzuholen, dabei modern zu sein und gleichzeitig bayerisch und fränkisch zu bleiben. Er fächerte einen breiten Strauß an Themen auf, der von Stärkung des ländlichen Raums über Forschung und Innovation bis zu Pflege- und Familiengeld reichte.
Julia Hornung
Der Bote vom 23. April 2018

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Hommel auf Landtagsliste