„Ohne Erweiterung werden wir den gewachsenen Kundenansprüchen auf Dauer nicht mehr genügen können“, so Klaus Bothmann, Chef der Feuchter Baustoffe-Bothmann GmbH beim Besuch der Feuchter CSU.

Zumindest mittelfristig sei zur Standortsicherung eine zukunftsorientierte Erweiterung erforderlich, damit die Baustofffachhandlung und der Hagebaumarkt mit Gartencenter in der Konkurrenz mit großen Märkten und dem Internet bestehen können.

Daher hatte Klaus Bothmann bei der anstehenden Überarbeitung des Flächennutzungsplans darum gebeten, sich im Anschluss an die bereits bestehenden Gebäude Richtung Autobahn A9 erweitern zu können. Er wolle eine „realistische Perspektive“, um den 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – davon 90% in Vollzeit – die Arbeitsplätze sichern und neue schaffen zu können. 40 Meter Abstand der Bebauung zur Autobahn blieben weiterhin erhalten, und im betreffenden Gebiet liegt weitgehend die alten Feuchter Autobahnauffahrt auf die A9.

Der Feuchter Baustoffhändler ist seit vielen Jahren erfolgreich am Ort tätig und einer der rund 360 Gesellschafter der Handelsgesellschaft für Baustoffhändler (hagebau). Dieser Zusammenschluss bietet mittelständischen Unternehmen die Chance, großen Konzernen Paroli bieten zu können und ist über Deutschland hinaus auch in Österreich, der Schweiz, den BeNeLux-Staaten und Spanien tätig.
Die Sicherung der Produktvielfalt und steigende Kundenerwartungen machten eine Erweiterung mittelfristig erforderlich, und auch das Internet-Geschäft werde immer mehr zu Konkurrenz, so Klaus Bothmann. Bei ihm könne man allerdings auch über das Internet bestellen. Erwartet werde dann aber ein umfangreiches und detailliertes Angebot, das kurzfristig verfügbar und damit vor Ort vorhanden sei. „Aus Sicht des Umweltschutzes ist es jedenfalls sinnvoller, wenn die bestellte Ware vor Ort in Feucht abgeholt und damit viele Einzellieferungen durch Internethändler vermieden werden können“, bekräftigte CSU-Vorsitzender Alexander Hommel die Ausweitung dieses Angebotes.

Seit 1998 besteht nun die Baustofffachhandlung mit Bau- und Gartenmarkt an der Gsteinacher Straße, und angesichts mittlerweile enger Raumverhältnisse möchte Klaus Bothmann Planungssicherheit, um das Angebot vor Ort für die Feuchter Bevölkerung optimieren zu können.

Grundsätzlich sicherten ihm Bürgermeister Konrad Rupprecht, die 2. Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen und die CSU-Fraktion ihre Unterstützung zu, im Rahmen der Aktualisierung des Flächennutzungsplans die Sonderbaufläche „Bau – und Gartenmarkt“ Richtung Autobahn ausdehnen zu können. Dass dabei entsprechende Untersuchungen bzw. Maßnahmen im Hinblick auf Lärm-, Emissions- und Naturschutz erforderlich sind, ist dabei allen Beteiligten bewusst. Ein Waldstreifen entlang der Autobahn bliebe dabei erhalten, und eine stark durchgrünte Ausführung der Baufläche wäre empfehlenswert. Angesichts der Sicherung und Erweiterung von Arbeitsplätzen bzw. des Angebotes für die Feuchter Bevölkerung ist das Vorhaben aus Sicht der CSU jedenfalls unterstützenswert.

Herbert Bauer

 

Zukunft eines Feuchter Betriebes sichern